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Tchoukball-Champions-League in Erfurt

Plakat: European winners cup

Plakat: European Winners‘ Cup

Noch Tag…

Der Countdown läuft, die Vorbereitungen für den „European Winners‘ Cup“ (EWC) 2017 sind im Gange. Die gesamte Sektion Tchoukball der SG freut sich auf dieses internationale, erstklassig besetzte Turnier im März. Jede helfende Hand wird gebraucht. Hier gibt es unsere aktuelle Helfer(innen)liste. Jede Unterstützung ist willkommen, meldet Euch bitte bei einem der Sektionsleiter/innen.

Es werden Mannschaften aus Tschechien, Polen, Italien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und Deutschland erwartet.

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Spielplan farbig

Spielplan schwarzweiß

Mehr Infos zum EWC 2017 gibt’s auf der Website des Deutschen Tchoukball-Verbandes (DTBV).

Das Video zur Gruppenauslosung

Fundstücke

So viel Werbung gab es noch nie….

Habt ihr auch noch Fotos, Zeitungsartikel oder ähnliches gefunden, womit der EWC-2017 beworben wird? Dann zögert nicht und sendet es uns zu, am besten gleich jetzt.

Ausflüge in die verbotene Zone

Thüringer-Allgemeine vom 22.11.2016

Tchoukball ist dynamisch, anspruchsvoll und beinahe unbekannt – unser Autor hat sich in dem rasanten Sport versucht

Von Martin Lücke

Erfurt. Nein. Es ist nicht die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea und auch nicht die Umgebung des früheren Atomkraftwerks Tschernobyl. Die verbotene Zone, die es heute zu meiden gilt, liegt in Erfurt-Urbich, in einer Sporthalle direkt hinter dem Bürgerhaus. Und was man nicht alles beachten muss, vor dieser Zone. Möglichst wenig „Fußspuren“ hinterlassen, die Zeit im Auge behalten und am besten auf einem Bein stehend fangen.

Kai-Uwe Wildner von der SG Urbich steigt zum Wurf hoch, hier in einem Vorrundenspiel der Deutschen Meisterschaft in Erfurt 2013. (Archiv-Foto: Susann Fromm)

Kai-Uwe Wildner von der SG Urbich steigt zum Wurf hoch, hier in einem Vorrundenspiel der Deutschen Meisterschaft in Erfurt 2013. (Archiv-Foto: Susann Fromm)

Aber das blieb in den zwei Stunden Training ein frommer Wunsch. Zum Nachdenken war auf dem Feld einfach kaum Zeit. Das Spielgeschehen allein forderte volle Aufmerksamkeit.

Der Sport heißt übrigens Tchoukball. Auf dem Weg in den Südosten der Landeshauptstadt zu den Tchoukballern der SG Urbich musste noch ein Stopp im Sportgeschäft eingelegt werden: Hallenschuhe kaufen. Bei der Ankunft in der Sporthalle offenbart sich gleich ein weiterer Mangel an meiner Ausrüstung . Es erwarten mich 16 Sportler und 32 Knieschoner. Es wird viel gekniet beim Tchoukball. Und wie.

Auf der Bank ist es auch ganz schön

Schon die Erwärmung lässt die Spieler nach zügigem Anlauf mehrere Meter auf den Knien über den Hallenboden rutschen, um möglichst schnell einen 3-Kilo-Medizinball aufzunehmen. Ich kann allerdings nur stotternd abbremsen, um dann möglichst sanft runter zu gehen. Das klägliche Schauspiel ist glücklicherweise nicht von langer Dauer. Mitspielerin Susanne Wenzel erbarmt sich und tritt ihre Knieschoner an mich ab.

„Auf der Bank ist’s heut auch ganz schön“, sagt sie lachend und setzt sich an die Seite. Nach ersten Wurfübungen mit dem etwa handballgroßen Ball nehme ich neben ihr Platz. Die Teammitglieder haben mit einem Trainingsspiel begonnen, und angesichts der schnellen Seitenwechsel und sich ständig abwechselnder Angriffe und Abwehrbemü-hungen müssen erst mal einige Fragen geklärt werden. „Es ist ei-gentlich ganz einfach“, gibt mir Wenzel zu verstehen: „Eine Mischung aus Handball, Volleyball und ja auch etwas Völkerball.“

Aha! Tchoukballer spielen auf einem Handballfeld, mit sieben Spielern pro Team. Da, wo sonst die Tore sind, steht jeweils ein „Frame“ (englisch für Rahmen). Es ähnelt einem kleinen Trampolin, das auf der Seite liegt. Die Angreifer werfen den Ball wuchtig auf den Frame. Punkte machen sie allerdings nur, wenn es der anderen Mannschaft nicht gelingt, den Ball nach dem Abprallen vom Frame zu fangen. Die Versuche, den zurückspringenden Ball zu kriegen, bevor er den Boden berührt, erinnern an Volleyball; das Fangen selbst an Völkerball. Wie beim Handball wiederum dürfen die Angreifer dabei nicht in den Kreis treten, der beim Tchoukball eben die „verbotene Zone“ genannt wird.

Beide Teams können auf beiden Seiten des Feldes angreifen und verteidigen. Susanne Wenzel als „Erklärfrau“ vom Dienst weist mich auf die nützlichen „Dreier-Regeln“ hin: „Du darfst mit Ball maximal drei Schritte machen und ihn nur drei Sekunden in der Hand halten. Nach drei Pässen muss der Wurf auf den Frame geschehen. Eine Mannschaft darf nur dreimal hintereinander auf den gleichen Frame angreifen.“ Die drei Schritte seien eigentlich sogar nur „drei Fußspuren“. Fängt man den Ball mit beiden Füßen auf dem Boden, sei danach nur noch ein Schritt erlaubt.

Die Knieschoner leisten ganze Arbeit

So weit, so gut. Plötzlich deutet Trainer Tobias Pfeifer per Handzeichen an, dass es jetzt ernst wird. Mit den Worten „Du willst das doch jetzt sicher selbst ausprobieren“, reicht er ein rotes Leibchen. Was folgt, kann als gute Fitness-Einheit gewertet werden. Angriff, Pässe, Sprungwurf – abgefangen. Gegenangriff, sofortiges Umschalten auf Verteidigung. Angetäuschter Pass – nein, doch ein rasanter Seitenwechsel. Wurf und Punkt.

So geht das zehn Minuten. Die Knieschoner leisten ganze Arbeit. In der Defensive postieren sich stets drei Spieler an der Kreislinie und versuchen auf Knien, die Frame-Treffer zu fangen. Nach dem Spiel schleppe ich mich zur Bank und muss erst mal verschnaufen. „Ganz schön intensiv, nicht?“, grinst Wenzel: „Das war in den 60-ern mal ein Reha-Sport, hat sich aber seitdem sehr beschleunigt.“
Das glaube ich ihr aufs Wort.

Trainingstagebuch: Das Mitmachen zahlt sich aus. Von draußen noch undurchsichtig, erschließt sich Tchoukball einem im Spiel recht schnell. Sogar einen Punkt konnte ich beisteuern – dafür brauchte es auch nur sieben Versuche der geduldigen Mitspieler, mich vor dem Frame in Szene zu setzen. Und einbeiniges Fangen ist übrigens komplizierter als es klingt.

Etwas Poesie gefällig? Onomatopoesie

Susanne Wenzel erklärt dem Gast die Tchoukball-Basics. (Foto: privat)

Susanne Wenzel erklärt dem Gast die Tchoukball-Basics. (Foto: privat)

  • Das Wort „Tchoukball“ ist onomatopoetisch, also lautmalerisch. „Tchouk“ leitet sich von dem Geräusch ab, das der Ball beim Treffen des Frames macht.
  • Tchoukball soll als kontaktloser Sport weniger Verletzungsgefahr bergen als klassische Ballsportarten.
  • In Thüringen gibt es zwei Vereine: die SG Urbich und den ASC Weimar.
  • In der Thüringenliga des Thüringer Tchoukball-Verbands treten beide Vereine mit mehreren Mannschaften gegeneinander an.
  • Zur Deutschen Meisterschaft im September belegten Urbicher Teams die Plätze vier, sieben und zehn. Kontakt: http://www.sg-urbich.de/tchoukball

Toller Auftritt der Tchoukballer beim Erfurter Nachtlauf

unsere Starter zum Erfurt Nachtlauf 2016 (Foto: <a href="www.susann-fromm.de">Susann Fromm</a>)

Unsere Starter zum Erfurter Nachtlauf 2016 (Fotos: Susann Fromm)

15 Läufer und Läuferinnen der SG Urbich haben am gestrigen Abend Ausdauer beim Nachtlauf durch Erfurts Innenstadt bewiesen. Die Jugendlichen und Erwachsenen starteten über die 5 km-Distanz, ein Läufer  lief 10 km. Die Teilnahme am Nachlauf war Teil des Trainingslagers an diesem Wochenende zur DM-Vorbereitung für die Jugend. Auch die Erwachsenen  nutzten die Gelegenheit ihre Ausdauerfähigkeiten  zu verbessern. Angefeuert wurden die Sportler lautstark von Familien und Freunden.

Hier die Ergebnisse:

Platz Pl.AK Name AK Distanz Netto Brutto
81 10 Skaper, Michael (GER) 45 5 Km 00:24:35 00:25:37
86 9 Wildner, Kai-Uwe (GER) 35 5 Km 00:24:40 00:25:42
108 8 Waak, Fin Torge (GER) U14 5 Km 00:25:52 00:27:08
163 18 Bergmann, Stefan (GER) 35 5 Km 00:28:47 00:29:50
187 15 Bärwinkel, Johann (GER) U14 5 Km 00:29:35 00:30:37
188 16 Carl, Moritz (GER) U16 5 Km 00:29:36 00:30:37
251 28 Werner, Frank (GER) 40 10 Km 00:54:07 00:54:11
198 19 Einicke, Jan (GER) U16 5 Km 00:30:17 00:31:20
207 20 Fromm, Moritz (GER) U16 5 Km 00:30:36 00:31:40
259 22 Langpeter, Jonas Étienne (GER) U14 5 Km 00:33:03 00:34:18
184 1 Wildner, Lara (GER) U12 5 Km 00:33:20 00:34:37
185 19 Waak, Andrea (GER) 45 5 Km 00:33:20 00:34:38
298 23 Fromm, Joachim (GER) 40 5 Km 00:34:58 00:36:03
291 1 Strobel, Hedi (GER) U10 5 Km 00:37:33 00:38:51
311 37 Strobel, Falko (GER) 35 5 Km 00:37:33 00:38:51

Zweiter Spieltag der Tchoukball-Thüringenliga in Erfurt

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Freude am Spiel miteinander: Die Thüringer Tchoukballer jubelten im Sommer gemeinsam zum Saisonabschluss. (Archivfoto: Susann Fromm)

Erfurt ist am Samstag Austragungsort des zweiten Spieltags der Tchoukball-Thüringenliga. In der Sporthalle der Walter-Gropius-Schule an der Binderslebener Landstraße messen sich die Teams der SG Urbich und des ASC Weimar. Der Spieltag beginnt 9.30 Uhr mit dem freundschaftlichen Vergleich der Junioren beider Klubs. Ab 10.20 Uhr spielen die Senioren miteinander, wie die Tchoukballer sagen. Bis etwa 16 Uhr können Interessierte erleben, das auch die besonders ausgeprägte Fairness diese dynamische Sportart ausmacht. Der Eintritt ist frei.

Erfurter Hockey-Experten glänzen in der Tchoukball-Arena

Die Herren des Erfurter Hockey Club wechselten vorübergehend die Sportart. Für eine Trainingseinheit schnupperten sie bei der SG Urbich Tchoukball-Luft. (Foto: Joachim Fromm)

Die Herren des Erfurter Hockey Club wechselten vorübergehend die Sportart. Für eine Trainingseinheit schnupperten sie bei der SG Urbich Tchoukball-Luft. (Foto: Joachim Fromm)

Vom Sportdach in die Tchoukball-Arena – Für einen Abend wechselten die Herren des Erfurter Hockey Club die Sportart. Statt auf vertrautem Kunstrasen auf dem Einkaufszentrum an der Kranichfelder Straße trainierten sie in der Sporthalle Urbich. Sie nutzten die erste Trainingseinheit unserer Senioren nach der Deutschen Meisterschaft, um Tchoukball-Luft zu schnuppern.

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Thüringer Tchoukballer wollen beim Turnier in Erfurt von Europas Elite lernen

Der Erfurter Alexander Jäger (hier beim EM-Vorrundenspiel gegen Polen im Juni 2014) tritt am Wochenende mit dem Nationalteam Germany B beim Nations Tournament im Sportgymnasium an. (Foto: Benedikt Hild)

Der Erfurter Alexander Jäger (hier beim EM-Vorrundenspiel gegen Polen im Juni 2014) tritt am Wochenende mit dem Nationalteam Germany B beim Nations Tournament im Sportgymnasium an. (Foto: Benedikt Hild)

Das hat Erfurt noch nicht erlebt: Zehn Nationalmannschaften starten an diesem Wochenende (20./21. Juni) bei Nations Tournament im Tchoukball. In der Halle des Sportgymnasiums kann die dynamische Ballsportart damit auf internationalem Spitzenniveau erlebt werden. Denn mit der Schweiz und Italien kommen unter anderem amtierende Europameister und Vizemeister. Weiterlesen

Europäische Tchoukball-Elite trifft sich zur WM-Generalprobe in Erfurt

Deutschlands Nationalspieler Felix Kühn beim Abschluss auf das Frame im EM-Spiel um Platz drei gegen Österreich. Foto: DTBV/Johannes Schriek

Deutschlands Nationalspieler Felix Kühn beim Abschluss auf das Frame im EM-Spiel um Platz drei gegen Österreich. Foto: DTBV/Johannes Schriek

Tchoukball, noch nie gehört? Dann bietet sich jetzt die Möglichkeit, diese dynamische Ballsportart in Thüringen zu erleben. Und das auch noch auf internationalem Spitzenniveau. In der Halle des Erfurter Sportgymnasiums trifft sich am Wochenende 20./21. Juni die europäische Elite zum „Nations Tournament Erfurt 2015“. Dazu haben zehn Nationalmannschaften aus fünf Nationen gemeldet. Weiterlesen